Das neue Schuljahr hat begonnen, und das mit viel Erfolg.

Dieses Jahr beginnt der Unterricht für 81 Kinder. Dank der Unterstützung
eines Unternehmers konnten wir alles finanzieren, ohne Schulden aufzunehmen!

Wir merken immer stärker, wie viele Menschen uns helfen wollen, weil sie sehen,
dass unsere Arbeit wirklich Sinn macht.

Diesmal erhalten wir vom Bezirk große Unterstützung: Essen für die kleine
Frühstückspause der Kinder. Auch die Sozialarbeiterin hat uns versprochen,
mit zu machen und uns zur Seite zu stehen.

Auch engagierte Eltern helfen uns und prägen das Leben an der Schule.
Sie sind begeistert von unserer Arbeit.

Aber nicht nur die Kinder brauchen uns. Es gibt viele Menschen, die unter
sozialen Härten leiden, und denen wir helfen, so gut wir können.

Da ist der junge Mann, der im Oktober von einem Baum fiel, und sich so schwer verletzte,
dass er jetzt halbseitig gelähmt ist. Im Krankenhaus lehnten sie ab, ihn zu behandeln
– er hat keine Krankenversicherung. Bei ihm zuhause ist nur der kranke Vater, und seine Schwester,
die selbst stumm ist.

Ende Oktober organisierten wir einen Transport mit Rollstühlen, und schickten
dem jungen Mann auch einen. Er war glücklich, endlich einmal aus dem Haus zu kommen,
und bei meiner Familie auch etwas zu essen zu bekommen.

Meine Mutter hat sich entschieden, für die hart getroffene Familie jeden Tag zu kochen
– und für andere Kranke im Dorf auch, die die Hilfe brauchen können.

Unser Sozialzentrum wächst und wächst.

Im Dorf haben wir ein Haus zur Verfügung gestellt bekommen, das wir für
soziale Zwecke nutzen können. Hier wohnt jetzt z.B. Frau mit Ihrem kleinen Kind.
Vorher lebte sie obdachlos auf der Straße…